Über mich

Mag.a Ingrid Hörlezeder MEd ist Expertin für somatische Körperarbeit, Bewegungspädagogik und Tanz.

Ihr Schaffen konzentriert sich auf die Verbindung von Körper, Geist und Seele: Sie unterrichtet Trager® „Mentastics“ – feine, fließende Bewegungen, die zur Entspannung und Selbstwahrnehmung führen 

Ihr Ansatz wird als „Kunst des verbundenen Lebens“ beschrieben, bei dem es darum geht, Leichtigkeit und Vitalität bis ins hohe Alter zu erhalten. Sie arbeitet intuitiv, spielerisch und erfahrungsorientiert.

  • Seit den 1990er-Jahren aktiv in Musik, Tanz, Contact Improvisation und Körperarbeit
  • Ausbildung zur Trager® Praktikerin, Tutorin und Instruktorin
  • Ausbildung zum Somatic Movement Therapist am Moving On Center/USA
  • Ausbildung in Musikpädagogik sowie Musik- und Bewegungserziehung an der Universität für Musik und darstellenden Kunst /Wien
  • Geboren 1969 in Österreich

Ich bin aufgewachsen in einem Schuhgeschäft im oberen Mühlviertel, wo der Kampf ums wirtschaftliche Überleben meine Kindheit geprägt hat. Musik war ein wunderbares Ventil, der Geschäftshektik zu entkommen. Das Klavier war ein guter Freund und ein sicherer Ort. Im Fühlen der Tasten und im Hören der Klänge entstanden Resonanz und Geborgenheit. 

Dann kam Wien: Musikstudium an der Wiener Musikhochschule 

Das Studium hat neuen Stress gebracht. Hier wurde nicht musiziert, sondern mein Klavierspiel bewertet. Egal wieviel ich geübt habe, ich konnte als Schustertochter meine Studienkolleg:innen aus Musikerfamilien nie einholen.

Zeitgenössischer Tanz, Contact Improvisation und Authentic Movement waren meine Rettung. Nur fühlen. Da sein. Ein neues Körpergefühl hat sich etabliert und weil Bewegung nun zentral war, wurde es Teil des Studiums.

Nach der Lehrbefähigungsprüfung in Musik- und Bewegungspädagogik wurde ich von Yosi Wanunu eingeladen als Schauspielerin in einem internationalen Ensemble mitzuwirken. Hier ist der Wunsch zu reisen entstanden. In San Franzisco, am Moving On Center, bin ich gelandet. Neun Monate lang: tanzen, fühlen, berühren. Nine to five und oft bis spät in die Nacht hinein. 

Zurück in Europa hat sich mit der Ausbildung zur Trager® Praktikerin, Tutorin und Instruktorin das somatische Wissen und meine Fähigkeit zu fühlen weiter vertieft. In all dieser Zeit ist die Liebe zur Musik nie verschwunden. Viele Eigenkompositionen sind entstanden und 30 Jahre nach Unterbrechung meines Musik-Lehramtsstudiums, habe ich dieses abgeschlossen. Mit Leichtigkeit. Ich habe mich nicht mehr bemüht gut zu sein, sondern konnte mich in die Musik hinein entspannen und plötzlich konnte ich Dinge spielen, die ich mir nie hätte träumen lassen. 

Mit 50 werde ich endlich Musiklehrerin am Gymnasium. Bei mir kann man angstfrei, stressfrei lernen. Unterricht macht Spaß, es darf geforscht werden, es gibt Interaktion, Resonanz, Begegnung.

Vieles, was die Qualität meines Unterrichts positiv beeinflusst, habe ich in den 30 Jahren dazwischen gelernt – in der Arbeit mit kleinen Kindern, alten Menschen, Jugendlichen und Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Ich habe gefühlt, geforscht und mir immer wieder die Frage gestellt, was es heißt, Mensch zu sein. In diesen Jahren habe ich gelernt, präsent zu sein, verbunden mit mir selbst und offen für das, was entstehen will. 

Ich kreiere sichere Räume und sehe die Schüler:innen in ihrer Einzigartigkeit, Schönheit und Würde.

Diese Qualitäten möchte ich gerne teilen.