Das Wort Intuition kommt vom lateinischen Wort intueri, was „genau hinschauen, anschauen“ bedeutet.
Diese Intuition geht verloren, sobald ich glaube zu wissen. Im vermeintlichen Wissen habe ich keinen Grund, genau hinzuschauen, bis sich mir eine Antwort zeigt. Hier habe ich bereits Antworten, bevor sich mir eine Frage stellt.
Das Internet ist voll mit Antworten, ebenso Bücher, Blogs, und Podcasts. Sobald sich eine Frage auftut, ist die Antwort schon da. Schnell, zu schnell?
Toxisch ist diese Herangehensweise in Beziehungen. Hängt der Haussegen schief, ist es ein nicht kompatibles Bindungsmuster oder ein Trauma aus der Kindheit, welches die Liebe stört. Ohne Zweifel haben Traumata und Bindungsmuster Einfluss auf Beziehungen, gleichzeitig sind es nicht die alleinigen Ursachen für Unstimmigkeiten. Das wäre zu einfach. Hier fehlt das genaue Hinsehen.
Beim genauen Hinsehen, im Innehalten, wenn der Geist zur Ruhe kommt und die Intuition wirken darf, offenbart sich etwas. Diese Momente der Offenbarung zu erleben, hat etwas Beruhigendes, Heilendes, Erfrischendes. Hier zeigt sich Leben und Liebe. In all seiner Fülle. Hier kann es überraschende Wendungen geben, und was auf jeden Fall zutrifft: hier erreiche ich den Punkt. Den Kern, das, worum es wirklich geht.
Und alles, was es dazu braucht, ist die Bereitschaft zu hören, zu lauschen. Still zu werden, in Körper, Geist und Seele.
In 30 Jahren Zen Meditation habe ich gelernt zu lauschen. Dr. Milton Trager hat erkannt, dass wir diesen Zustand von tiefem innerem Frieden, verbunden mit allem, was uns umgibt, sehr einfach durch Körperübungen, sogenannte „Mentastics“ erreichen können.
Mentastics führen uns in „hook up“. Ein Leben in hook up ist ein leichtes, erfülltes Leben
